Anfangs sind es nur ein paar unscheinbare Tomatenpflänzchen, die Großvater für Tinka mitbringt. Aber dabei bleibt es nicht. Gemeinsam überlegen und besorgen die beiden, was zum Wachsen alles dazu gehört: Töpfe und Erde. Auch Sonne und Wasser gehören dazu – aber zu viel davon kann den zarten Pflänzchen auch schaden. Tinka merkt schnell, wie wichtig es ist, sich gut um alles zu kümmern. Und sie beobachtet, was sich verändert: Kleine Tauperlen zeigen sich an den Rändern der Blätter. Bald entdeckt sie die ersten gelben Blüten. Und die Pflanzen wachsen weiter in die Höhe, so hoch, dass eine „Schlingelstange“ für den nötigen Halt sorgen muss. Inzwischen ist es Sommer geworden und die Familie will verreisen. Wer soll sich in dieser Zeit um die Pflanzen kümmern? Zum Glück findet Tinka Menschen in der Nachbarschaft, die sich dabei abwechseln, die Pflanzen zu gießen. Und als Tinka zurückkommt, ist die Überraschung groß: Dort, wo einst die Blüten waren, hängen jetzt leuchtend rote Tomaten. Was man damit alles machen kann! Pizzabelag oder Nudelsoße zum Beispiel. In der Brotdose für den Kindergarten ist auch noch Platz dafür. Und das allerbeste: Die Ernte reicht, um alle Helferinnen und Helfer mit einer kleinen selbstgebastelten und reich gefüllten Tomatenkiste zu überraschen. Im Herbst schließlich sind fast alle Tomaten vom Strauch gepflückt. Die letzten bekommen in der Küche einen warmen Platz zum Nachreifen. Und dann heißt es nur noch: Warten auf den Frühling! Denn dann kann der Kreislauf vom Pflanzen, Wachsen und Ernten erneut beginnen.

Vorlesetipp: Tinkas Tomaten

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